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Mittwoch 25. Dezember 2019 Alter: 2 yrs

Viel zu tun in den Krankenhäusern

Landrat Jan Weckler bedankt sich beim Team der Zentralen Notaufnahme des Bürgerhospitals für die Arbeit an Weihnachten


Freuten sich über den Besuch und die Anerkennung von Landrat Jan Weckler (von links): Fachkraft für Notfallpflege Kitty Ehmer, Chirurg Viktor Kronin, Internistin Zebib Waktola, der Medizinisch-Technische Röntgen-Assistent Sabahudin Kajevic und Fachkraft für Notfallpflege Iris Keil.

(HR) Fünf Minuten – mehr Zeit hatte das Team der Zentralen Notaufnahme im Bürgerhospital Friedberg am Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertags nicht für ein Gespräch mit Landrat Jan Weckler. Guter Tradition folgend, war er gekommen, um sich — stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitszentrums Wetterau – in der Notaufnahme eines der drei GZW-Krankenhäuser für das Engagement allgemein sowie speziell für die Arbeit am Feiertag zu bedanken.

Kitty Ehmer und Iris Keil, beide Fachkräfte für Notfallpflege, Chirurg Viktor Kronin, Internistin Zebib Waktola und der Medizinisch-Technische Röntgen-Assistent Sabahudin Kajevic hatten seit ihrem Schichtbeginn um 13 Uhr in der Zentralen Notaufnahme des Friedberger Krankenhauses nicht nur „volles Haus“ und alle Hände voll zu tun, sondern berichteten auch von einem durchgängig turbulenten Verlauf der Feiertage seit Heiligabend. „Und es sind durchweg Menschen mit ernsthaften Erkrankungen“, betonte Viktor Kronin.

Jan Weckler dankte ihnen für ihre Bereitschaft, dann Dienst zu machen, wenn andere feiern. „Feiertagsdienste sind notwendig, damit dann, wenn etwas passiert, schnell geholfen werden kann. Es ist gut, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich über die Feiertage in den Wetterauer Krankenhäusern engagieren und damit uns allen die Sicherheit geben, dass wir uns im Notfall an sie wenden können“, erklärte der Landrat. Er überreichte als Zeichen seiner Anerkennung „süße Nervennahrung“, die freudig entgegengenommen wurde.

Im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim war zwar der Heiligabend ruhig gewesen, doch auch hier verlief der erste Feiertag ziemlich turbulent. Allein in der Spätschicht steuerten 15 Rettungswagen die Zentrale Notaufnahme des Bad Nauheimer Krankenhauses an, wobei sich chirurgische und internistische Fälle die Waage hielten. Aus dem Kreiskrankenhaus Schotten wurden dagegen „ruhige Feiertage“ mit vereinzelten Notfällen vermeldet.