Die Radiologie im GZW

Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen Ende des 19. Jahrhunderts ist die Radiologie zu einem unverzichtbaren Bestandteil medizinischer Diagnostik und später zusätzlich der medizinischen Therapie geworden. Heute ist sie ein zentrales klinisches Fach. Sie steht im direkten steten Austausch mit den unterschiedlichen therapeutischen Disziplinen: Innere Medizin mit ihren diversen Schwerpunkten, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und Orthopädie, Gynäkologie, Neurologie.

Auch in den Krankenhäusern der Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH steht eine große Bandbreite von Verfahren zur Verfügung, mit denen zahlreiche Krankheitsbilder näher bestimmt oder ausgeschlossen werden können. Die große Stärke der Radiologie im GZW ist ihre enge vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den zuweisenden Fachdisziplinen. Die Teilnahme von Radiologen an OP-Besprechungen, interdisziplinären Therapieabstimmungen sowie an den regelmäßigen Tumorkonferenzen ist selbstverständlich. Im Bürgerhospital Friedberg kooperiert die GZW gGmbH dafür mit dem benachbarten Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin.

Die von Chefarzt Dr. med. Andreas Breithecker gemeinsam mit der Leitenden Oberärztin Dr. med. Martina Kunisch und den Oberärztinnen Dr. med. Sigrid Sibelius und Ute Zimmerschied geleitete Abteilung Radiologie verfügt neben den klassischen Röntgengeräten, modernen Computertomographen und einem Angiographiegerät auch über strahlenfreie Kernspintomographen unterschiedlicher Leistungsstärke, deren Untersuchungsmethode auf Magnetismus beruht.

Alle diese Untersuchungsverfahren werden in der Fachsprache als „bildgebend“ bezeichnet, weil sie Einblicke in den menschlichen Körper erlauben, ohne dass man ihn aufschneiden müsste. Die Diagnosestellungen und Therapieverfahren erfolgen jeweils in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen medizinischen Fachabteilung beziehungsweise im multiprofessionellen interdisziplinären Team.

Begutachtung
Wesentlicher Teil der Tätigkeit der Radiologen ist die Begutachtung der Aufnahmen, die so genannte Befundung. Mit ambulanten Patienten werden die Befunde in der Regel direkt am Betrachtungsmonitor besprochen.