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Donnerstag 19. Januar 2017 Alter: 4 yrs
Kategorie: News

Große Freude über eine enorme Steigerung


Große Freude über ein großes Glück – und eine runde Zahl: GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann (von links) gratuliert gemeinsam mit Kinderkrankenschwester Katrin Becker, Hebamme Deborah Freienstein und Chefarzt Dr. med. Ulrich Groh den frischgebackenen Eltern Jennifer und Michael Schulz und den Großeltern Karina und Jürgen Bade zur Geburt von Isabel – dem 1000. Baby, das 2016 im Hochwaldkrankenhaus zur Welt gekommen ist.

Exakt am Silvestertag macht Neuankömmling Isabel die „1000“ voll – Frauenklinik Bad Nauheim sieht ihre innovativen Konzepte bestätigt

(HR) Stolz und Freude in der geburtshilflichen Abteilung der Frauenklinik Bad Nauheim: Exakt 1000 Babys kamen im vergangenen Jahr 2016 im Hochwaldkrankenhaus zur Welt, ein sensationeller Anstieg der Geburtenzahl gegenüber dem Vorjahr um 11,43 Prozent und aus Sicht von GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann „eine überzeugende Bestätigung der hervorragenden Arbeit, die in unserer von Chefarzt Dr. med. Ulrich Groh geleiteten Frauenklinik geleistet wird“. Dr. Groh zeigte sich nach einem Blick in die Statistik ebenfalls sehr angetan von dem Ergebnis und verwies darauf, dass letztmals zuvor im Jahr 2000, also vor 16 Jahren, die Zahl der Geburten die magische Tausendergrenze überschritten hatte.

Nach der Jahrtausendwende machte sich auch in der Frauenklinik Bad Nauheim das bundesweite Absinken der Geburtenrate bemerkbar, ebenso wirkte sich der Abzug der US-Army und die damit verbundene Auflösung der Housing Areas in Bad Nauheim, Friedberg und vor allem Butzbach aus. Mit nur 726 Geburten weist die Geburtenstatistik des Hochwaldkrankenhauses im Jahr 2007 ihren jüngsten Tiefpunkt aus. Danach ging es mit einigen Aufs und Abs insgesamt wieder bergauf – bis zur 1000. Geburt 2016. Just am Silvestertag erblickte die kleine Isabel aus Ockstadt das Licht der Welt, 3531 Gramm schwer, 51 Zentimeter groß und vom ersten Augenblick an der ganze Stolz ihrer Eltern Michael und Jennifer Schulz und der Großeltern Karina und Jürgen Bade.

Dr. Fellermann führte die überdurchschnittliche Steigerung der Geburtenzahlen im Hochwaldkrankenhaus vor allem auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der geburtshilflichen Angebote und die Orientierung der gesamten Frauenklinik an neuesten Standards zurück. Die Zertifizierung als babyfreundliches Krankenhaus durch die gemeinsame Initiative von WHO und Unicef im Jahr 2011 sei ein erster wichtiger Schritt gewesen, dem allerdings weitere folgten.

Unter anderem nannte der Geschäftsführer in diesem Zusammenhang die familiengerechte Renovierung der Geburtshilfestation, die den Wohlfühlcharakter unterstreiche und das Selbstverständnis der Frauenklinik zum Ausdruck bringe, wonach die Geburt eines Kindes eine Angelegenheit der gesamten Familie sei und vom ersten Augenblick an auch als solche behandelt werden müsse.  

Eine wichtige Neuerung sei die 2015 erfolgte Einführung des hebammengeleiteten Kreißsaals gewesen, ergänzte Chefarzt Dr. Ulrich Groh. „Mit dem Hebammenkreißsaal haben wir unser Angebot um ein innovatives, sehr persönliches Betreuungskonzept erweitert: Eine Hebamme kümmert sich exklusiv um eine Frau unter der Geburt. Damit folgen wir den neuesten Erkenntnissen zur Förderung der natürlichen Geburt und zur Senkung der Kaiserschnittrate“, hob er hervor. 

Dr. Groh dankte Oberärztin Dr. med. Anika Rifi und der Leiterin des Kreißsaals, Hebamme Margit Gründer, stellvertretend für die ärztlichen und pflegerischen Teams für ihren steten Einsatz und ihre kreativen Ideen. „Eines der Ergebnisse dieser Kreativität ist die im Oktober freigeschaltete ‚Baby App Bad Nauheim’, die jungen und werdenden Müttern das umfangreiche Kurs- und Serviceangebot rund um die Geburt auf elektronisch neueste Weise ansprechend nahebringt“, lobte Dr. Groh. Den niedergelassenen Frauenärztinnen und Frauenärzten der Region dankte er für ihr Vertrauen und die gute Kooperation.

Gegen den Hebammenmangel

Mit innovativen Konzepten möchte die Frauenklinik auch dem aktuellen bundesweiten Mangel an Hebammen begegnen. „Die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Fulda im Studiengang Hebammenwesen trägt schon jetzt erste Früchte und wird mittel- und langfristig dazu beitragen, den nachweislich hohen Standard der geburtshilflichen Abteilung nicht nur zu halten, sondern immer weiter auszubauen“, so Chefarzt Dr. Groh abschließend.